Musikalisch eröffnet wurde die Veranstaltung vom Musikensemble des Gymnasiums Theodorianum unter der Leitung von Imke Röder, das mit Arrangements von „Mamma Mia“ und dem „Star Wars“-Klassiker „Cantina Band“ für einen schwungvollen Auftakt sorgte.
In der anschließenden Eröffnung würdigten mehrere Rednerinnen und Redner die neue Einrichtung: Universitätspräsident Prof. Dr. Mathias Bauer, Forschungsdekanin Prof. Dr. Ilka Mindt, die Gründer der Arbeitsstelle Prof. Dr. Sabine Schmitz und Prof. Dr. Johannes Süßmann sowie Schulleiterin Nicole Michaelis vom Gymnasium Theodorianum, das die Beneluxkooperation bereits durch das Projekt „Benelux macht Schule“ eng begleitet. Auch Dr. Stefan van Heeck, Verbindungsbeamter Nordrhein-Westfalens bei der Benelux-Union, überbrachte ein Grußwort und unterstrich damit die politische Bedeutung der neuen Arbeitsstelle für die Region.
Das Grußwort der Benelux-Union selbst sprach Generalsekretärin Ariadne Petridis, bevor die Veranstaltung in drei thematische Dialogrunden überging. Unter dem Titel „Vernetzung“ eröffnete Dr. Loth Van der Auwermeulen, Leiter des Forschungskonsortiums BeneluxRise an der Universiteit Hasselt, mit seinem Vortrag „Where Knowledge Meets Integration“ die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Rolle des Benelux-Raums als Forschungs- und Politiklabor für Europa.
Im Dialog „Visionen“ präsentierten die Studentinnen des Masters „BeNeLux-Studien Katharina Buchta und Jule Aufderbeck ihre Forschungsarbeiten zu grenzüberschreitender Polizeikooperation und transnationalen Erinnerungsorten im Benelux-Raum – ein Beleg dafür, dass die neue Arbeitsstelle auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine Bühne bietet.
Den Abschluss bildete der Dialog „Forschungsperspektiven“ mit Prof. Dr. Sabine Schmitz und Prof. Dr. Johannes Süßmann, die zwei Fallstudien zur Benelux-Forschung vorstellten und damit zugleich die Bandbreite der künftigen Arbeit der neuen Einrichtung skizzierten.
Im Anschluss an den Festakt lud die Universität die Gäste zu einem Sektempfang ein, bei dem die neuen Kontakte zwischen Wissenschaft, Politik und Bildung vertieft werden konnten.
Mit der Arbeitsstelle Benelux-Studien schafft die Universität Paderborn eine Plattform, die Forschungskooperationen aus dem In- und Ausland institutionell bündelt. Das BeneluxNet nutzte die Gelegenheit, mit der Generalsekretärin der Benelux-Union Frau Ariadne Petridis und der Sprecherin des Forschungsnetzwerkes BeneluxRise zwei Interviews aufzuzeichnen, die weitere spannende Einblicke in aktuelle Beneluxthemen und -forschung geben. Die Interviews werden in Kürze auf dem BeneluxNet zur Verfügung stehen.


